Grüssow
Grüssow ist eine nur aus wenigen Häusern bestehende Ansiedlung im Nordosten des Lieper Winkels am Achterwasser, die nur über einen Straße von Liepe aus erreicht werden kann. Sie wird urkundlich 1310 als Gurssow erwähnt im Besitz des Klosters Pudagla. 1541 war es mit 9 Bauern und 5 Köttern die größte Dortgemeinschaft im Lieper Winkel. Auch nach dem Bevölkerungsrückgang im Dreißigjährigen Krieg zählte die schwedische Bestandsaufnahmen von 1693 noch 15 Familien, die von Beruf Einlieger, Halbbauern, Schneider und Kuhhirten waren; ein Schultheiß stand der Gemeinschaft vor. Heute hingegen gehört es mit Reestow und Quilitz zu den kleinsten Orten der Halbinsel . 2005 ist eine aus einigen Blockhütten bestehende Ferienhauskolonie für Gäste, die Ruhe suchen, vorhanden (Selbstverpflegung). Das nur mit dem Boot zugängliche Sumpfgebiet im äußersten Nordosten der Halbinsel mit dichtem Ufer-Röhricht heißt Grüssower Ort. Ein Wanderweg südlich von Grüssow (ca. 3-4 km) führt durch Sümpfe und dichte Wälder zum Kreuzer Ort und die nördlichen Bereiche des Krienker Sees.
Größere Kartenansicht
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Zugriffe heute: 1 - gesamt: 205.
















